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Hyperloop und der nodeJS-Paketmanager npm

Der Vorantreiber von Hyperloop und CEO von Appcelerator Jeff Haynie war kürzlich virtuell bei der Amsterdamer Titanium-Gruppe zu Gast und sprach über das Projekt.

Hier  nun einige Erläuterungen dazu:

Noch mehr nativ und konsequenteres Javascript

Wie schon in Hyperloop das neue Titanium erläutert, findet im der neuen Majorversion von Titanium 3.*, auch Ti.Next genannt, ein Paradigmenwechsel statt. Bisher wurde in JS die gesamte Logik abstrahiert und zur Laufzeit mittels eines Interpreters im nativen Raum entsprechende Objekte gebaut. Stichwort: KrollBridge . In Ti.Next wird die Technik mit dem Namen „Hyperloop“ eingesetzt. Der JS-Code wird tatsächlich kompilert. Zur Laufzeit ist die App also wirkluch echt nativ. Das zum Thema „mehr nativ“. Auf der anderen Seite (der JS-Seite), werden JS-Konzepte konsequenter eingesetzt. So folgt die Architektur noch mehr dem prototypischen Designmuster.

Als weiteres Programmparadigma soll immer mehr das nodeJS-Konzept des require/module/exports eingesetzt werden. In der neuen Implementierung ist es jetzt voll kompatibel. Das heisst, es kann auch Verzeichnisse referenzieren und ruft dann index.js auf.

Das heisst auch, dass der Entwickler auch ein package.json in seinem Projektverzeichnis packen kann. Er kann dann  mittels npm install automatisch ein Paket mit all seinen Abhängigkeiten installieren lassen.

Titaniummodule

In der klassischen Titaniumwelt wurden zur Funktionserweiterung Module geschrieben. Diese Module mussten in Java bzw. in Objectiv-C geschrieben werden. Mittels der KrollBridge wurde dadurch eine Brücke zwischen JS und den nativen Sprachen geschlagen. Das entfällt in Hyperloop! Alle Module werden in HJS geschrieben und folgen dem commonJS-Muster. Mit oben erwähnten Mechanismus können solche Module dann mit dem npm-Mechanismus eingebunden werden. Als Alternative können auch native Libs eingebunden werden.